Programm Vorstellung #4: How to Date a Feminist

Gastspiel am Freitag, 22. März, 19.30 Uhr (Einführung 19.00 Uhr) im Parktheater Bensheim

Das vorletzte Stück der Woche junger Schauspielerinnen und Schauspieler wird präsentiert vom Badischen Staatstheater Karlsruhe und kommt trotz 6 Charakteren mit nur 2 Schauspieler*innen aus.  

Kate arbeitet als Journalistin bei einer Zeitung, ist selbstbewusst, witzig und weiß, wo sie beruflich steht. Doch die eigentliche Emanzipation steht ihr noch bevor. Allein bei ihrem Vater aufgewachsen, hat sie gelernt, Männern zu gefallen, fürsorglich, „perfekt“ zu sein. Und dabei nie darüber nachgedacht, was sie selbst eigentlich will. Steve wiederum wurde stark durch seine feministische Mutter geprägt, die als Aktivistin in einem Frauenfriedenscamp gegen den Atomkrieg kämpfte; Steve ist Feminist. 

Kate und Steve lernen sich auf einer Kostümparty kennen. Obwohl die beiden so unterschiedlich sozialisiert sind, verlieben sie sich Hals über Kopf ineinander. Doch ihr Versuch miteinander die Ehe einzugehen, scheitert bereits 90 Minuten nach der Trauung. Zwei starre Weltanschauungen treffen aufeinander und ringen um Berechtigung. 

Die Inszenierung von Jennifer Regnet folgt dem Vorschlag der Autorin, dass die sechs Figuren des Stückes von zwei Schauspieler*innen gespielt werden. In einem furiosen Schlagabtausch, zwischen Wortgefecht, Rollen- und Kostümwechseln, befreien sich die Figuren von allen Zuschreibung, überwinden ihre Prägungen. Scherze und Spott über das Aussehen von Frauen und über die „netten“ Verhaltensweisen von Männern, die keine richtigen Männer sind, werden als Klischees karikiert und entlarvt. Losgelöst von der Debatte um den Feminismus ist „How to Date a Feminist“ ein Beispiel dafür, wie es uns gelingen kann, durch die Schubkraft der Liebe über uns selbst hinauszuwachsen. 

Eckdaten

Titel
How to Date a Feminist
Komödie von Samantha Ellis 

Badisches Staatstheater Karlsruhe

Mit
Tom Gramenz,  Lucie Emons

Regie
Jennifer Regnet 

Bühne
Anne Horny 

Kostüme 
Jamil Sumiri

Musikalische Leitung & Komposition 
Felix Kusser

Dramaturgie 
Nele Lindemann 

Dauer ca. 90 Minuten, keine Pause 

Aufführungsrechte
Rowohlt Theater Verlag, Reinbeck bei Hamburg

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