Im Interview Aljoscha Stadelmann

Anfang November fanden die ARD-Hörspieltage in Karlsruhe statt.
Im heutigen Interview stellen wir euch den Schauspieler Aljoscha Stadelmann vor. Er wurde dieses Jahr für die beste schauspielerische Leistung in dem Hörspiel Alles Rumi ausgezeichnet.

Aljoscha wurde 1974 in Wuppertal geboren.
Nach dem Abitur in Kassel arbeitete Stadelmann als Regieassistent am Schauspielhaus Bochum. Danach studierte er Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Nach Abschluss der Schauspielschule folgten Engagements ans Schauspiel Leipzig, an das Staatstheater Kassel, an das Theater Basel, an das Schauspiel Frankfurt, an das Schauspiel Hannover, ans Deutsche Schauspielhaus in Hamburg und das Berliner Ensemble.
Aljoscha steht seit 1995 vor der Kamera. Er war in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen wie Bella Block, Tatort, Nachtschicht, Wilsberg, oder Mord mit Aussicht zu sehen.
Seit 2015 spielt er den Polizisten Frank Koops in der Reihe Harter Brocken.

Arbeitest Du mit deiner Stimme im Hörspiel anders als im Film oder auf der Bühne?

Eigentlich nicht. Ich versuche immer die Situation zu pushen… die Figur in erster Linie aus Bruchstücken entstehen zu lassen, aus Versatzstücken des Lebens. Das ist im Grundansatz ähnlich.

Was ist am Hörspielsprechen besonders?

Die Enge der Situation im Studio. Das Maximum an „so als ob“

Wie kamst Du zum Hörspiel?

Zufall.

Wie wichtig ist Dir das Hörspielsprechen in deinem Beruf als Schauspieler?

Wenn es gut läuft, macht es verdammt viel Spaß! Allerdings mache ich echt wenig Hörspiel. Ich glaube, ich würde wahnsinnig gerne mal ein Hörbuch einlesen!

Bereitest Du dich besonders vor auf ein Hörspiel?

Nö!

Kann das Hörspiel Kopfkino sein?

Unbedingt! Wenn es funktioniert, ist es genau das!

 Was gefällt Dir besonders am Hörspiel „Alles Rumi“ von Christine Wunnike?

Mir gefällt die Grundsituation sehr gut, das „Ernie-und-Bert-hafte“ nicht schlafen können und dann den anderen immer wieder mit dem eigenen Gedankenchaos in Beschlag zu nehmen, bis hin zur schieren Verzweiflung. „Die Komik in der Tragik des Kampfes mit den Wirren des nächtlichen Kampfes um den Schlaf.“ …so etwa.

 

Danke an Aljoscha für dieses Interview.
Foto: Matthias Baus

Veröffentlicht von Helene

director / mum / blogger / texter

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